Heilung findest du nicht in der Klinik!
Du gehst in eine psychiatrische Klinik, weil du einfach nicht mehr kannst. Vielleicht hast du jahrelang funktioniert, deine eigenen Bedürfnisse ignoriert, Gefühle runtergeschluckt und irgendwie versucht, dein Leben zusammenzuhalten, bis irgendwann gar nichts mehr ging.
Und dann?

Du bekommst eine Diagnose, einen Therapieplan, möglicherweise Medikamente und nach einigen Wochen oder Monaten wirst du wieder entlassen.
Im besten Fall geht es dir deutlich besser, du schläfst wieder, deine Ängste sind weniger geworden und du kannst einigermaßen deinen Alltag bewältigen.
Doch was passiert mit all den Gefühlen, die du über Jahre verdrängt hast? Mit der Wut auf deine Eltern, der Angst vor Ablehnung, dem Gefühl, niemals gut genug zu sein oder der tief sitzenden Überzeugung, dass du immer stark sein musst? Sind die plötzlich verschwunden, nur weil du wieder funktionierst? Vor einiger Zeit wurde ich gefragt, warum Methoden wie Hypnose, Breathwork, Tantra oder Reiki in psychiatrischen Kliniken kaum eine Rolle spielen.
Meine Antwort war ziemlich provokant:
„Heilung findest du nicht in der Klinik!“
Und ja, ich weiß, dass diese Aussage polarisiert. Ich bin selbst Psychologin, habe in mehreren Kliniken gearbeitet und kenne unser Gesundheitssystem auch von innen.
Genau deshalb hinterfrage ich, was wir dort eigentlich unter Heilung verstehen.
Unser Gesundheitssystem ist ein Krankheitssystem
Wenn wir uns anschauen, wie unser System funktioniert, dreht sich unglaublich viel um Diagnosen, Symptome und deren Behandlung. Du wirst krank, bekommst eine Diagnose und anschließend wird geschaut, welche Behandlung vorgesehen ist.
In psychiatrischen Kliniken geht es häufig darum, Menschen in akuten Krisen zu stabilisieren, Beschwerden zu reduzieren und sie wieder so weit auf die Beine zu bringen, dass sie ihren Alltag bewältigen können. & ey- das ist in akuten Situationen wichtig.
Aber warum setzen wir Funktionsfähigkeit so häufig mit psychischer Gesundheit gleich?
Eine Frau kann 8 Stunden arbeiten, ihre Kinder versorgen, den Haushalt wuppen und trotzdem innerlich völlig leer sein.
Vielleicht hat sie als Kind gelernt, dass ihre Gefühle keinen Platz haben, musste früh Verantwortung übernehmen und hat sich daran gewöhnt, ihre eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen. Heute ist sie 42, erfolgreich im Beruf und bekommt sofort Schuldgefühle, wenn sie Nein sagt. Sie hat Angst vor Konflikten, fühlt sich für die Stimmung anderer verantwortlich und gerät immer wieder in Beziehungen, in denen sie um Aufmerksamkeit kämpfen muss. Irgendwann entwickelt sie eine Depression.
In der Klinik bekommt sie Strategien für ihren Alltag und möglicherweise Medikamente.
Ihre Beschwerden verbessern sich erstmal und sie wird entlassen.
Aber was passiert mit ihrer Angst, verlassen zu werden? Mit der Wut, die sie seit ihrer Kindheit unterdrückt? Mit der Überzeugung, dass sie nur liebenswert ist, wenn sie etwas leistet? Genau hier liegt für mich das Problem: Wir behandeln Symptome und übersehen dabei möglicherweise die emotionalen Erfahrungen, die hinter ihnen stehen.
Und das ist kein Vorwurf an einzelne Therapeuten. Es ist Kritik an einem System, das durch feste Behandlungskonzepte, begrenzte Ressourcen und Finanzierungsvorgaben geprägt ist.
Warum ich den Umgang mit Psychopharmaka kritisch sehe
Naja...Psychopharmaka haben in Psychiatrien einen hohen Stellenwert und werden wie Smarties verteilt.
Ja - sie können bei bestimmten Erkrankungen hilfreich sein.
Trotzdem beobachte ich, dass wir oft zu schnell dazu übergehen, Beschwerden medikamentös zu behandeln, während die persönliche Lebensgeschichte eines Menschen viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.
Bei den Smarties wird gesagt, dass sie z.B angstlösend und stimmungsaufhellend wirken - das ist womöglich das Ergebnis, jedoch weil sie deine Gefühle dämpfen.
Kennst du das? Wie in Watte gepackt? Neben dir stehend? Nicht mehr ganz so traurig, doch auch irgendwie nichts so recht fühlend? ...DAS ist die "Heilung", die du in Klinken erfährst - damit du auch ja wieder kommst und das kranke-system unterhälst.
Die Pharmaindustrie verdient Milliarden mit der Entwicklung und dem Verkauf von Medikamenten. Natürlich entstehen dadurch wirtschaftliche Interessen und mögliche Interessenkonflikte.
Wie unabhängig ist die Forschung? Welche Behandlungsmethoden werden finanziert? Und welche Verfahren bekommen möglicherweise weniger Aufmerksamkeit, weil sie wirtschaftlich weniger interessant sind?
Diese Fragen dürfen wir mal stellen.
❓️Was würde aus der Pharmaindustrie werden, wenn es in Psychiatrien ausschließlich Angebote geben würde, die dafür sorgen, dass der Klient in die Verbindung mit seinem Körper & Geist gelangt & damit in die volle Selbstermächtigung? Das wären wirklich zu viele gesunde, glückliche Menschen, die ganz für sich selbst entscheiden.
➡️DAS ist meine Wahrheit, warum es keine Hypnose, Breathwork, Tantra, Reiki usw in Psychiatrien gibt.
❓️Was ist deine Wahrheit?❓️

Ich hab mich bewusst dafür entschieden, andere therapeutische Wege zu gehen.
Viele Menschen, die zu mir kommen, verstehen ihre Probleme bereits unglaublich gut.
Und trotzdem reagieren sie emotional immer wieder genauso wie früher.
Denn nur weil du etwas verstanden hast, bedeutet das noch lange nicht, dass sich dein Gefühl verändert.
Genau deshalb arbeite ich mit Hypnose & somit mit deinem Unbewussten. Das was unter der Oberfläche liegt.
Mit Breathwork & Tantra (nein, das hat nichts mit Kamasuta zutun) beziehe ich den Körper in die Prozessarbeit mit ein. Deine mentale Gesundheit ist ein Zusammenspiel aus Körper UND Geist. Atem kann beispielsweise helfen, körperliche Anspannung wahrzunehmen und deinen Erregungszustand zu beeinflussen.
Und genau hier wünsche ich mir mehr Offenheit.
Warum untersuchen wir nicht noch intensiver, wie sich verschiedene geeignete Methoden ergänzen können?
Warum bleiben wir bei bestimmten Behandlungskonzepten, wenn Menschen trotz jahrelanger Therapie immer wieder an denselben Punkten landen?
Und warum ist unser System so wenig flexibel, wenn es darum geht, andere therapeutische Zugänge einzubeziehen?
Fazit: Funktionieren ist noch lange keine Heilung
Ich bleibe bei meiner Kritik.
Unser Gesundheitssystem ist stark darauf ausgerichtet, Krankheiten zu diagnostizieren, Symptome zu behandeln und Menschen wieder alltagsfähig zu machen.
Denn nur weil du wieder arbeitest, deine Familie versorgst und nach außen alles im Griff hast, heißt das noch lange nicht, dass es dir innerlich gut geht.
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Und jetzt interessiert mich deine Meinung: Ist unser Gesundheitssystem wirklich darauf ausgerichtet, Menschen gesund zu machen, oder vor allem darauf, sie wieder funktionsfähig zu bekommen?
Schreib mir deine Gedanken dazu.
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Du möchtest andere Wege kennenlernen?
Als Psychologin und Hypnotherapeutin arbeite ich mit Menschen, die sich gezielt mit ihren emotionalen Verletzungen, Ängsten und wiederkehrenden Verhaltensmustern beschäftigen möchten.
In meiner Die-Merten-Hypnose Methode verbinde ich (Fach-)wissen mit Hypnose, Energie-& Körperarbeit.
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